4.10.07

Kulturelle Vielfalt statt überall das Gleiche.

Prof. Dr. Hans Aubauer, hielt in Feldkirch einen Vortrag am Kongress "Mut zur Ethik" zum Thema "Kulturen und Völker – einander achten, einander beistehen und voneinander lernen". In "Zeit-Fragen" ist dieser Vortrag vollständig veröffentlicht worden.

Früher reiste man, um fremde Länder und Kulturen kennen- und liebenzulernen. Wo immer man aber heute hinfährt, überall die gleichen Hässlichkeiten; die Landschaft zersiedelt und von Strassen zerstückelt; Reste ehemals harmonischer Ensembles inmitten gleichförmiger seelenloser Bauten; Umweltzerstörung, Abfallhalden und eine uniforme Pseudokunst, die mit ihrer zufälligen Form dem Abfall immer ähnlicher wird; ein explodierender Verkehr, der jeden Freiraum belegt; entwurzelte Menschen aus aller Herren Länder, die ohne Bezug zum Land mit allen rechten und unrechten Mitteln um ihr Überleben kämpfen; aber auch die ausbeutenden Geschäftemacher. Ein Niedergang des Rechts, des friedlichen Miteinanders und der Familien sowie immer mehr Angst und Gewalt. Heute finden sich Mafia-Aktivitäten auch in Deutschland und ethnische Grabenkämpfe in nahezu jeder Nachbarschaft. Die eigenständigen Traditionen, nationalen Kulturen und Geschichten werden gezielt verdrängt von einem übermächtigen globalen Lebensstil, der sich die Bezeichnung Multikultur und damit den einstmals positiv besetzten Begriff Kultur anmasst.
....lesen Sie hier weiter.

Zitiert aus Zeit-Fragen Nr.39 vom 1.10.2007. Kulturelle Vielfalt statt überall das Gleiche. Prof. Dr. Hans P. Aubauer, Wien.
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2007/nr39-vom-1102007/kulturelle-vielfalt-statt-ueberall-das-gleiche/

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